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Was sind Webbugs?

Webbugs sind kleine Bilddateien, welche in eine Webseite eingebettet werden, um Zugriffe auszuwerten

Oft wird die oben angeführte Frage an uns herangetragen, was denn genau Webbugs sind. Die Vermutungen gehen dabei von Fehlern im Internet bis hin zu Virenähnlichen kleinen Programmen. Aber weit gefehlt. Webbugs sind sehr kleine Bilddateien. Diese werden in eine html-Seite so eingebettet, dass sie nicht sichtbar sind, dennoch aber geladen werden. Das Nachladen dieser Bilddateien wird von einem Server mitgeloggt und aufgezeichnet. Durch das Auswerten dieser aufgezeichenten Logfiles kann dann erkannt werden, wie oft diese Webseiten aufgerufen werden oder mit welchem Browser diese aufgerufen werden.

Durch die Log-Auswertung bekommen Sie viele Infos

Weitere Informationen, die aus den Logs ausgewertet werden sind IP-Adresse, Browser, Betriebssystem, Uhrzeit, usw. Diese Daten werden über einen längeren Zeitraum gesammelt und es können auf diese Weise wiederkehrende Besucher genauso erfasst werden, wie auch der zeitliche Verlauf der Besuche.

Da bei herkömmlichen Webseiten meist ein Statisitk-Programm mitläuft, das die Besucher aufzeichnet und auswertet, werden Webbugs eher auf Webseiten eingesetzt, die auf Webservern liegen, auf denen keine solche Software läuft, bzw. auf die man keinen Zugriff hat.

Webbugs werden auch in E-Mails verwendet

Sehr beliebt sind Webbugs auch bei HTML-E-Mails. So kann mitverfolgt werden, welche Nutzer E-Mails öffnen und damit lesen. So kann ein Newsletterversand oder aber auch eine Bestellbestätgiung mitverfolgt werden.

Ein kleiner Nachteil dieser Methode ist dabei, dass Nutzer durch den Rost fallen, welche diese Bilddateien nicht nachladen, weil Sie die Nutzung von HTML in Ihrem Mailprogramm deaktiviert haben, bzw. das Nachladen von Bildateien oder anderen Grafiken deaktiviert haben.